Einführungsseminar mit Werner Plate vom 02. – 05. Februar 2023 

Einladung zur Ausbildung in der Kunst des Zuhörens 2023

Anmeldung per Mail an bmoeller@schloss-bettenburg.de

Fast alle Schwierigkeiten im beruflichen und privaten Leben entspringen individuellen Persönlichkeitsstrukturen. Die tiefsten Grundstrukturen werden uns durch die Linie der Vorfahren schon mit der Geburt übertragen, sind familientypisch, andere Ausformungen bilden sich in der Kindheit im Kontakt mit den nahen Anverwandten.

Die Persönlichkeit ist ein Werkzeug, durch das wir uns mit anderen in Beziehung setzen. Wie ein Schauspieler seine Rolle spielt, so haben auch wir in der Beziehung zu Anderen eine bestimmte Persönlichkeit angenommen. Im Verlauf unseres Lebens vergessen wir diese ursprüngliche Wahl und sind in einer Rolle gefangen, die schon längst ihre Gültigkeit verloren hat. Auf diese Weise erstarrte Persönlichkeitsmuster „zwingen“ uns dazu, uns immer wieder auf bestimmte Weise zu verhalten. Zum Beispiel: Wir ziehen uns zurück, obwohl wir uns lieber in Beziehung setzen würden, oder wir suchen die Konfrontation, obwohl wir es vorziehen würden, eine friedliche Übereinstimmung zu finden.

So wird unser Handeln in großem Ausmaß von den unbewussten Einflüssen der Persönlichkeit gesteuert. Wir verhalten uns wie Marionetten, die keine Entscheidungsfähigkeit haben. Diese Automatismen der Persönlichkeit begrenzen unsere Beziehungsfähigkeit zu Anderen und unsere Möglichkeiten, schwierige Situationen kreativ zu meistern.

Unsere Persönlichkeit formt und verändert sich im Kontakt mit anderen. Es ist eine tagtägliche Beobachtung, dass wir uns in Beziehung zu anderen sehr unterschiedlich verhalten. Besonders zeigt sich das in den Inhalten unserer Kommunikationen, was wir bereit sind, dem jeweiligen Gegenüber von uns preiszugeben. Einigen Menschen erzählen wir sehr viel von uns, vor anderen halten wir viele Informationen zurück. Wie tief und offen wir uns in Beziehung setzen, hängt sehr stark von der Art und Weise ab, wie uns zugehört wird.

Normalerweise fühlen Menschen sich genötigt, auf unsere Kommunikationen positiv oder auch negativ zu reagieren. Diese Reaktionen führen schon in der Kindheit dazu, dass wir beginnen unsere Kommunikationen zu filtern. Um in ‚guter‘ Beziehung zu sein, halten wir Kommunikationen zurück, von denen wir befürchten, sie könnten die Beziehung verschlechtern und bemühen uns darum, Dinge zu kommunizieren, die auf positive Resonanz stoßen. Die Bewertungsfunktionen der Internetforen verdeutlichen diese Problematik. Um positive Bewertungen zu erhalten, verstärken wir Kommunikationen, die positive Bewertungen erzeugen und unterlassen Kommunikationen, die auf Ablehnung stoßen. Manche Menschen sind regelrecht süchtig nach positiven Bewertungen.

Weil das so ist, setzen wir uns nicht mehr vollständig in Beziehung, sondern zeigen nur die Seiten von uns, die auf positive Resonanzen stoßen. Dadurch sammeln sich immer mehr unausgesprochene Kommunikationen wie ein Nebel um uns an und trennen uns von Anderen ab. Gleichzeitig wächst das Gefühl, nicht authentisch zu sein und zu leben. Wir verlieren den Kontakt zu uns selbst und leben ein Leben, das nicht unseren Bedürfnissen entspricht, sondern den Erwartungen anderer.

Um den Nebel der nicht gemachten Kommunikationen zu lichten, brauchen wir ein Gegenüber, dass uns den Raum gibt, alle Inhalte unseres Geistes in Beziehung zu setzen. In dem Maße, wie wir nicht gemachte oder unvollständige Kommunikationen in Beziehung setzen, finden wir wieder zu uns selbst zurück und kommen in die Lage, ein Leben zu leben, das in Einklang mit unseren wahren Bedürfnissen ist.

Um anderen unabgelenkt zuhören zu können, braucht es keine besonderen Techniken, es ist nur notwendig, dass wir selbst all die Dinge ausgesprochen haben, die sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte in unserem Geist angesammelt haben. Diese Dinge sind es auch, die uns beim Zuhören dazu bringen, auf die Kommunikationen anderer zu reagieren, anstatt sie als Ausdruck dieser anderen Person zu begreifen und verständnisvoll zu empfangen.

Weil das so ist, besteht ein großer Teil der Ausbildung aus Sitzungen, in denen wir uns gegenseitig zuhören und die angesammelten Kommunikationen entleeren. In dem Maße, wie das geschieht, verbessert sich Schritt für Schritt Deine Fähigkeit, Kommunikationen anderer unreaktiv zu empfangen und zu verstehen. Auf diese Weise hilfst Du ihnen, die Nebel ihres Geistes zu lichten und selbst gute Zuhörer zu werden.

Die Ausbildung in der Kunst des Zuhörens ist ein machtvoller Wachstumsprozess für alle, die zu sich selbst finden wollen und die ihre Fähigkeit, anderen zu helfen, verbessern wollen.

Alle Techniken der Ausbildung sind unmanipulativ, das heißt, niemand führt sie an Dir aus, sondern Du wirst dazu befähigt, Deinen eigenen Wachstumsprozess durchzuführen. Das Grundprinzip unserer Arbeit lautet, dass die einzig bleibenden Resultate, die sind, die wir selbst im Rahmen unserer Fähigkeiten erzielt haben.

Ich hoffe, dass Dich meine Zeilen ermutigen, diesen wichtigen Schritt zu tun und sich die Zahl der Menschen erhöht, die durch offenes Zuhören anderen die Gelegenheit bieten, zu sich selbst zurückzufinden.


Der Prozess verläuft in fünf Schritten: 

Mit jedem Schritt vergrößert sich Deine Fähigkeit, Dich authentisch in Beziehung zu setzen.

1.   Du machst alle Kommunikationen, die sich an der Oberfläche Deines Bewusstseins angesammelt haben.

2.  Mithilfe der zuhörenden Personen erweiterst Du Deinen Blickwinkel auf Dich selbst und setzt tiefere Bereiche Deiner Persönlichkeit in Beziehung.

3.  Du lernst, die Kommunikationen zu den Menschen in Deinem Alltag zu vertiefen.

4.  Du findest zu Dir selbst zurück und beginnst Dein Leben in Einklang mit Deinen eigenen Werten zu gestalten.

5.  Du erkennst, dass DU selbst die Quelle der Persönlichkeit bist und befreist Dich von starren Denk- und Verhaltensmustern.


Alle Techniken der Ausbildung sind unmanipulativ, das heißt, niemand führt sie an Dir aus, sondern Du wirst dazu befähigt, Deinen eigenen Wachstumsprozess durchzuführen. Das Grundprinzip unserer Arbeit lautet, dass die einzig bleibenden Resultate, die sind, die wir selbst im Rahmen unserer Fähigkeiten erzielt haben.

Ich hoffe, dass Dich meine Zeilen ermutigen, diesen wichtigen Schritt zu tun und sich die Zahl der Menschen erhöht, die durch offenes Zuhören anderen die Gelegenheit bieten, zu sich selbst zurückzufinden.

Ich würde mich sehr freuen, Dich bei dieser Reise zu Dir selbst zu begleiten!

Herzliche Grüße Werner Plate /Narayana


Warum wir das Seminar bewerben:

Seit fast 20 Jahren arbeite ich, Josef, mit der Kunst des Zuhörens und ist es für mich als Coach, aber auch in meinen Beziehungen, ein wertvolles Werkzeug, um die Beziehungsfähigkeit zu verbessern und den eigenen Geist zu klären. Auch in unserer gemeinsamen Arbeit mit Paaren setzen wird dieses wertvolle Tool ein. Da wir euch die Möglichkeit zeigen wollen noch eine Ausbildung aus "der Quelle" zu erleben, deshalb ist es uns ein großes Anliegen das Seminar von Werner Plate weiter zu empfehlen.


Anmeldung zum 


Einführungsseminar  

in die Kunst des Zuhörens und Mandalacoaching

02.02.2023 bis 05.02.2023

Ort: Schloss Bettenburg in Unterfranken

Preis: € 360,00 

inkl. MwSt. 

zzgl. Unterkunft und Verpflegung


Anmeldung per Mail an bmoeller@schloss-bettenburg.de